Finnische Elche

27. Oktober 2009 um 11:36 | Veröffentlicht in Kultur, Norden, Umwelt | Hinterlasse einen Kommentar
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Analog zu unserem Kurzporträt des finnischen Bären gibt es heute eine kurze Vorstellung über den finnischen Elch.




Der Elch ist Finnlands größtes Tier. Er ist außerdem auch das wichtigste Beutetier – Elche werden also viel gejagt.


Das Fell der Elche ist dunkelbraun. Ein männliches Tier kann bis zu 600kg wiegen und hat ein riesiges Geweih. Das Geweih wird jeden Winter abgeworfen und im Frühling wächst den Elchen dann ein Neues. Elche haben einen sehr guten Gehörsinn, sie können über einen Kilometer weit hören. Sie bewegen sich meist in der Dämmerung, so dass man sie morgens und abends sehen kann.

Elche fressen Blätter und Gras. Am Tag kann ein Elch bis zu 15kg Zweige und Blätter fressen. Elche müssen also dorthin wandern, wo der Wald ihnen viel bietet. Im Herbst fressen sie zusätzlich auch Beeren. Elche sind Einzelgänger.

Elche bekommen im Frühjahr ein bis zwei Junge. Diese bleiben so lange beim Muttertier, bis der nächste Nachwuchs das Licht der Welt erblickt. Die Jungen wachsen sehr schnell, bis zu einem Zentimeter pro Tag.

Die Anzahl der Elche variiert stark, da sie viel gejagt werden. Im Jahre 2005 wurden beispielsweise Rund 75.000 Elche geschossen. Mit Hilfe der Jagd kann die Zahl der Tiere reguliert werden. Zur Elchjagd benötigt man eine Erlaubnis, die von den Behörden vergeben wird.
Man geht davon aus, dass es in Finnland im Winter etwa 100.000 Elche geben wird.

Die Zahl der Elche reguliert sich auch durch die vielen Verkehrsunfälle, in die Elche verwickelt sind. Im Jahr 2007 gab es rund 1600 Autounfälle, bei denen der Grund ein Elch war. Im Schnitt sterben pro Jahr vier Menschen bei Elchkollissionen. Im letzten Jahr waren es allerdings weniger Unfälle und weniger Tote, da die Zahl der Elche aufgrund der vermehrten Jagd stärker zurückgegangen ist.

Quelle: yle.fi

Arbeitslosenzahl in Finnland gestiegen

25. August 2009 um 19:22 | Veröffentlicht in Nachrichten aus Finnland, Politik, Umwelt | Hinterlasse einen Kommentar
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Die Arbeitslosigkeit in Finnland hat sich weiter verschlimmert. 8% der arbeitsfähigen Finnen hatten im Juli keine Arbeit, das sind etwa 210.000 – laut Angaben des statistischen Bundesamtes (Tilastokeskus). Vor allem bei jungen Menschen ist die Lage derzeit schlimm. Bei den unter 25-jährigen sind momentan etwa 15% arbeitslos.

Die Anzahl der Arbeitslosen wird sich, Prognosen zu Folge, wahrscheinlich im nächsten Jahr noch verschlechtern. Finanzminister Jyrki Katainen äußerte, dass sich die Lage vermutlich erstmal nicht bessern würde. Der Staat solle nun beispielsweise der Baubranche unter die Arme greifen. Unternehmen mussten nach der Wirtschaftskrise vermehrt Menschen entlassen.

Quelle: yle.fi

Wohnungspreise gestiegen

31. Juli 2009 um 14:21 | Veröffentlicht in Allgemein, Nachrichten aus Finnland, Politik, Umwelt | Hinterlasse einen Kommentar
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Einem Bericht des Tilastokeskus (- vergleichbar mit dem statistischen Bundesamt -) zu Folge, sind die Wohnungspreise in Finnland angestiegen. Vergleiche man die Zahlen zu Beginn des Jahres mit dem heutigen Stand, so sei eine Steigerung von bis zu 4% in den Monaten April bis Juni zu verzeichnen. Die Preise seien vor allem in der Großstadtregion Helsinki angestiegen, im Vergleich zum Rest des Landes.
Der Quadratmeterpreis in der Region Helsinki liegt derzeit bei etwa 2800€. Im Rest des Landes bezahlt man circa 1500€ pro m².

Quelle: yle.fi

Elektroindustrie leidet unter Wirtschaftskrise

31. Juli 2009 um 14:13 | Veröffentlicht in Nachrichten aus Finnland, Politik, Umwelt | 1 Kommentar
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Auch der finnischen Elektronikindustrie geht es nach der weltweiten Wirtschaftskrise schlecht. Die Verkaufszahlen der finnischen Firmen sinken, da sie nicht mehr so viel ins Ausland exportieren können wie vor der Krise. Unternehmen dieser Branche sind beispielsweise Nokia, F-secure oder Wärtsilä.

Dieses Jahr verloren schon rund 10.000 Menschen ihren Job. Die Interessengruppe der Elektrounternehmer sagte, dass der derzeitige schlechte Zustand noch anhalten wird.

Quelle: yle.fi

Finnische Bären

25. Juli 2009 um 22:33 | Veröffentlicht in Umwelt | 3 Kommentare
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Der Bär ist Finnlands größtes Raubtier, aber gleichzeitig auch das Nationaltier des Landes und ein starkes Symbol an sich. Bären waren in Finnland schon immer gefürchtet und gleichermaßen geachtet. Allgemein sind Bären dem Menschen nicht gefährlich.

Bären haben dichtes, braunes Fell und können bis zu 300 Kilo wiegen. Sie fressen Fleich, allerdings gehören zu ihren Speisen auch Beeren, Honig und Fisch. Im Herbst fressen Bären viel, da sie im Winter schlafen. Die Jungen werden im Winterbau geboren, wenn die Mutter schläft. Ein Muttertier kann bis zu vier Jungen haben.

In Finnland gibt es derzeit etwa 800 Bären, die auf dem gesamten Staatsgebiet verteilt sind – mit Ausnahme der Ålandinseln. Sie sind in der freien Natur nicht gefährlich. Menschen verursachen allerdings Gefahren für die Bären, wenn sie die Natur zerstören, so dass die Bären nicht mehr friedlich leben können. Für das Jagen von Bären braucht man eine Genehmigung, allerdings halten sich viele Jäger nicht daran. Im Jahre 2007 wurden etwa 80 Tiere getötet.

Mittlerweile kann man Bären auch in der Nähe von Städten sehen, da sie herausgefunden haben, dass sie im Müll der Menschen leichter Essen finden können. Solche Tiere werden dann “City-Bären” genannt. Auch diese Bären sind normalerweise nicht gefährlich, können aber durch ihre Umwelt verschreckt werden. Wenn Bären böse werden liegt es meist daran, dass die Menschen ihnen (und ihren Jungen) zu nah gekommen sind. In den letzten 100 Jahren gibt es in Finnland nur einen Todesfall, der auf einen Bärenangriff zurückzuführen ist.


Gut zu wissen: pentu – Junges
emo – Mutter(tier)




Quelle: www.yle.fi

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