Helsinki: Impressionen – Zoo
31. August 2009 um 19:52 | Veröffentlicht in Finnland, Kultur | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Bär, Boot, Helsinki, Impressionen, Insel, Korkeasaari, Stadt, Zoo
Auch wenn das Wetter am Tag der Fotos nicht so recht repräsentativ sein wollte, sind die Bilder doch annehmbar. Meine Idee war mit ein paar Bildern euch den Zoo beziehungsweise einen Teil der Stadt Helsinki näher zu bringen.
Der Zoo der Stadt liegt auf einer Insel, nämlich Korkeasaari. Das beeinflusst natürlich schon mal, wie man dorthin gelangt. Generell gibt es zwei Wege: Den Bus oder das Boot. Preislich macht das keinen Unterschied, je fahrt zahlt man 2,50€ (solange man nicht im Besitz einer anderen Fahrkarte für die Stadt oder Region ist). Busse fahren vom Hauptbahnhof aus und das letzte Stückchen zur Insel (über eine Brücke die seit 2003 besteht) muss man laufen. Die Boote fahren an zwei Stellen in der Stadt ab: Hakaniemi und am Markt Platz, von dort gelangt man direkt zur Insel. Lange ist man allerdings nicht unterwegs, Fahrzeiten variieren je nach Jahreszeit und im Winter sieht es mit dem Boot auch eher schlecht aus. Wenn man die Wahl hat, sollte man das Boot zur Insel nutzen, da man auf diesem Wege noch ein paar sehr schöne Impressionen der Stadt gewinnen kann, zum Beispiel die Inseln vor dem Hafen der Stadt oder die Eisbrecher die vor Helsinki vor Anker liegen. Der Eintrittspreis für Erwachsene liegt derzeit bei 7€.
Der Zoo selbst ist – verglichen mit anderen – sicherlich nicht besonders spektakulär, einzig die Lage ist sehr speziell. Derzeit wird kräftig renoviert, was vor allem zur Folge hat, das die Tiere umgesiedelt wurden und werden und man nichts so recht wieder gefunden hat. Aber solange es bedeutet, dass die Tiere mehr Platz und bessere Möglichkeiten bekommen, sucht man ja gern.
Anschauen kann man sich alles, in dem man über die Insel läuft. Die Wege sind generell befestigt. Bei manchen Gehegen hat man aber die Möglichkeit näher ran zu kommen, dafür empfiehlt sich dann aber ein festeres Schuhwerk.
Es gibt, wie zumeist, Fütterungszeiten, die ich auch empfehle, denn sonst sucht man manchmal vergeblich nach einem Tier. Gerade die Fütterung der Bären ist sehr eindrucksvoll.
Es gibt im Zoo natürlich auch Futter für die Menschen, was – wie häufig in Finnland – relativ teuer ist. Allerdings ist das Softeis sehr zu empfehlen. Gibt dort auch zahlreiche Erholungsmöglichkeiten, wer möchte kann auf der Insel grillen.
Derzeit gibt es eine kleine Ausstellung zur Architektur der Häuser auf der Insel.
Die Internetseite des Zoos findet ihr hier
Finnische Bären
25. Juli 2009 um 22:33 | Veröffentlicht in Umwelt | 3 KommentareSchlagwörter: Überwintern, Bär, Bären, finnisch, finnische Bären, Finnland, Futter, Gefahr, Junges, Menschen, Mutter, Muttertier, Stadt, Stadtbären, Statistik
Der Bär ist Finnlands größtes Raubtier, aber gleichzeitig auch das Nationaltier des Landes und ein starkes Symbol an sich. Bären waren in Finnland schon immer gefürchtet und gleichermaßen geachtet. Allgemein sind Bären dem Menschen nicht gefährlich.
Bären haben dichtes, braunes Fell und können bis zu 300 Kilo wiegen. Sie fressen Fleich, allerdings gehören zu ihren Speisen auch Beeren, Honig und Fisch. Im Herbst fressen Bären viel, da sie im Winter schlafen. Die Jungen werden im Winterbau geboren, wenn die Mutter schläft. Ein Muttertier kann bis zu vier Jungen haben.
In Finnland gibt es derzeit etwa 800 Bären, die auf dem gesamten Staatsgebiet verteilt sind – mit Ausnahme der Ålandinseln. Sie sind in der freien Natur nicht gefährlich. Menschen verursachen allerdings Gefahren für die Bären, wenn sie die Natur zerstören, so dass die Bären nicht mehr friedlich leben können. Für das Jagen von Bären braucht man eine Genehmigung, allerdings halten sich viele Jäger nicht daran. Im Jahre 2007 wurden etwa 80 Tiere getötet.
Mittlerweile kann man Bären auch in der Nähe von Städten sehen, da sie herausgefunden haben, dass sie im Müll der Menschen leichter Essen finden können. Solche Tiere werden dann “City-Bären” genannt. Auch diese Bären sind normalerweise nicht gefährlich, können aber durch ihre Umwelt verschreckt werden. Wenn Bären böse werden liegt es meist daran, dass die Menschen ihnen (und ihren Jungen) zu nah gekommen sind. In den letzten 100 Jahren gibt es in Finnland nur einen Todesfall, der auf einen Bärenangriff zurückzuführen ist.
Gut zu wissen: pentu – Junges
emo – Mutter(tier)
Quelle: www.yle.fi
Vokabel der Woche
lämpö - Wärme, Hitze-
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